Ein Rechnernetz (auch Computernetzwerk genannt) ist ein Zusammenschluss mehrerer Computer und anderer digitaler Geräte, um Daten auszutauschen und gemeinsame Ressourcen zu nutzen.
Hypothese Herr Tempel: Die Technologien aktueller Netzwerke sind so komplex, dass niemand die Datenübertragung komplett versteht.
Lösung: Teile und Herrsche (divide and conquer bzw. lateinisch divide et impera)
Ein Schichtmodell ist ein theoretisches Modell, das einen komplexen Aufbau oder Prozess in mehrere übereinanderliegende Ebenen (Schichten) unterteilt. Jede Schicht erfüllt dabei eine bestimmte Funktion und arbeitet mit den benachbarten Schichten zusammen.
Aufgabe: Informiert euch in folgender Quelle zu Schichtmodellen: https://informatik.mygymer.ch/g23c/008.rechnernetze-kommunikation/01.schichtenmodell.html
Ziele von Schichtmodellen
Das TCP/IP-Schichtmodell (auch Internet-Schichtenmodell genannt) ist ein Referenzmodell für den Aufbau und die Funktionsweise von Netzwerken, insbesondere des Internets.

Protokoll: festgelegtes Regelwerk, das definiert, wie Daten zwischen zwei oder mehr Kommunikationspartnern übertragen werden.
Folgende Tabelle beschreibt die Aufgaben der Schichten und gibt je Schicht mögliche Protokolle an
| Aufgabe | Mögliche Protokolle | |
|---|---|---|
| Anwendungsschicht | Bereitstellung der Funktion | HTTP (Internetseiten), DNS (Domain in IP), FTP (Dateiaustausch), SMTP & IMAP (E-Mail) |
| Transportschicht | Ende-zu-Ende-Kommunikation zwischen Anwendungen (durch Port identifiziert). | TCP, UDP |
| Internetschicht | Adressierung, Routing, Aufteilung der Datenpakete | IP, ICMP |
| Netzzugangsschicht | Übertragung der Daten auf Hardwareebene | Ethernet, WLAN, ARP |
Aufgabe: Informiert euch in folgender Quelle, über die Aufgaben und Protokolle der Schichten: https://informatik.mygymer.ch/g23c/008.rechnernetze-kommunikation/02.tcp-ip.html#schicht-4-anwendungsschicht
Kommunikation nach dem Client/Server-Model: Client WebBrowser spricht mit WebServer 
URLs (UniformResourceLocator) geben die Adresse einer Ressource im Internet (Internetseite, Bild, Video, Drucker usw.) an. Beispiel: protokoll://subleveldomain.domain.topleveldomain:port/pfad?Parameter. Beispiel: http://gts.lernsax.de:80/klasse11/dateien/abgaben/loesung/datei.docx?Seite=1
Über HTTP (HyperTextTransferProtocol) werden Ressourcen ausgetauscht
HTML (HyperTextMarkupLanguage): Sprache zur Beschreibung von Internetseiten
Weitere Begriffe aus dem Video: Cookie, HTTPs (Nutzt Zertifikate und symmetrische Verschlüsselung)
<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<title>Hello World Page</title>
</head>
<body>
<h1>Hello, World!</h1>
</body>
</html>
Die Kommunikation über HTTP passiert unverschlüsselt. HTTPS (für secure) ergänzt Sicherheitsmaßnahmen
Aufgabe: Probiert es einmal spielerisch aus
https://www.csfieldguide.org.nz/en/interactives/packet-attack/
Aufgaben
Protokol IP (Internet Protokol) existiert in Versionen v4 und v6
| Merkmal | IPv4 | IPv6 |
|---|---|---|
| Adresslänge | 32 Bit | 128 Bit |
| Darstellung | Dezimal (z. B. 192.168.0.1) |
Hexadezimal (z. B. 2001:0db8::1) |
| Anzahl möglicher Adressen | 232 = ca. 4,3 Milliarden | 2128 = ca. 3,4 × 10³⁸ |
| Einführung | 1983 | 1998 |
→ Wir werden uns auf IPv4 beschränken.
Kleinste IPv4 = 0.0.0.0 (im Speicher 00000000.00000000.00000000.00000000)
Größte IPv4 = 255.255.255.255 (11111111.11111111.11111111.11111111)
Physikalische Kommunikation mit direkten Nachbarn.
Nutzt MAC-Adresse (Media Access Control)
Aufgabe
https://www.lernsoftware-filius.de/downloads/Skriptum_Netzwerk_Filius_2026.pdf
IP-Adressen bestehen aus Netzteil und Geräteteil. Die Subnetzmaske teil die IP in diese 2 Bereiche auf.
Der Netzteil entsteht, indem die IP- bitweise mit der Netzwerkmaske verknüpft wird (bitwise AND). Dabei werden die Host-Bits auf 0 gesetzt, die Netz-Bits bleiben erhalten. Der Geräteteil ist der Anteil der IP, bei dem die Netzwerkmask 0en enthält.
Die Broadcast-Addresse ist der Netzanteil + 1er im Hostanteil.
Anzahl möglicher Hosts in einem Netz = 2n - 2, wobei n = Länge des Hostanteils in bit. 2 Adressen werde abgezogen, die kleinste Adresse der Netzname und die größte die Broadcastadresse ist. Nachricht an diese Adresse werden an alle Teilnehmer im Netz versendet.
Beispiel:
IP: 192.168.0.11
Subnetzmaske 255.255.255.0

Quelle: https://www.lernsoftware-filius.de/downloads/Skriptum_Netzwerk_Filius_2026.pdf
Netzname: 192.168.0.0
Broadcastadresse: 192.168.0.255
Anzahl möglicher Hosts: 28 - 2 = 254
Wichtig: Geräte im selben Netzwerk können direkt miteinander kommunizieren. Geräte in unterschiedlichen Netzwerken benötigen einen Router (Default Gateway)
ARP-Prokoll (Address Resolution Protocol) ermöglicht die benötigte MAC-Adresse für die IP des Ziels zu erhalten.
Switch